|
Einleitung
Es ist ein verdammt riesiges Schiff. Seit dem Abflug – vor vier Jahren mittlerweile – wird es vergrößert und technisch modifiziert. Die Aussenhülle wurde bereits erweitert, so das riesige Wohneinheiten entstanden. Weitläufige Klima- und Holoprogramme ermöglichen lebensfähige Umgebung und das in den Wänden der Haupt – wie Nebenkorridore Plasmaleitungen und Technikerröhren versteckt sind, kann man durch die großartige Städtesimulation völlig vergessen. Ganze Familien und sogar Gemeinden sind gewachsen, die ihren angewiesenen Tätigkeiten nachgehen und somit die Mission voran treiben. Doch welche Mission eigentlich? Alleine dadurch, dass sich der Kern der Crew in Gruppen zerteilt hat, diese Gruppen – größer geworden – wiederum Gruppen streut, geht Sinn und Zweck der Mission verloren! Was wird geschehen, kreuzt das nun entstandene Generationenschiff wirklich einmal seine Flugbahn mit der Atmosphäre eines Klasse M Planeten; einer lebensfähigen Stätte im All? Wer bestimmt dann, den Planeten zu bewandern? Welche der Gemeinschaften soll das Sprungtor (ein sogenanntes Hypergate) bauen? Eine eigenständige Weltbevölkerung ist auf diesem Schiff gewachsen und will diese den neuen Planeten mit der Bevölkerung der alten Erde teilen? Die verkommenen Brüder und Schwestern, die schon eine Welt in den großen Abfalleimer des Universums kickten? Warum also die Mühe machen und das Gate bauen? Dieser Kl. M. Planet wäre frei, sauber und es sollte Platz für alle auf diesem Schiff sein. Die Gemeinschaften werden dann zu Bündnissen von Ländern wachsen, die die Chance haben alte Fehler nicht zu wiederholen, wie auch neuen zu machen, um daraus zu lernen. Warum dazu die alten, gammligen Stecklinge des letzten Jahrhunderts umpflanzen, wenn man doch neue, reine Samen mitgebracht hat und einen Acker findet, so fruchtbar wie Eden selbst? Dank der terroristischen Vereinigung wird es dann doch zu spät sein. Sicherlich denken eine Menge der Crewmitglieder so, ganz bestimmt sogar zwei Personen auf dem Schiff, die schon alles daran setzten, sich von dem Rest der so glücklich gedrillten Familien abzuheben....
|
|